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Hinter der Kamera: Videograf Dave Geck

Clark, Lori. "Hinter der Kamera: Videograf Dave Geck." Nachgedruckt mit Genehmigung von Glen Ullin Times, Glen Ullin, North Dakota, 10, February 1999.

English

Wenn Sie den Dokumentarfilm über die Russlanddeutschen gestern abend (9. Februar 1999) verpasst haben, haben Sie einen großen Teil von wer wir in dieser Gegend sind, versäumt. Der Dokumentarfilm The Germans from Russia: Children of the Steppe, Children of the Prairie erzählt die Geschichte der Russlanddeutschen als Pioniere der Landwirtschaft auf mehreren Kontinenten. Er folgt diesen Menschen von ihrer ursprünglichen Heimat in Deutschland nach Russland und schließlich auf ihrer Wanderung nach Nord Amerika.

Wenn Sie den Film jedoch gesehen haben, haben Sie die Arbeit von Dave Geck, Einwohner von Glen Ullin, gesehen. Herr Geck ist Kameramann für Prairie Public. Sie konnten seine Arbeit am Video im ganzen Dokumentarfilm sehen.

Herr Geck sagte, der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der Russlanddeutschen. Zur Zeit werden alle Arten von Dokumentarfilmen über andere Völkergruppen gedreht und Prairie Public meinte, es sei wichtig, einen über diese Völkergruppe herzustellen. Er fügte hinzu, dass mehr als 30% der Bewohner Nord-Dakotas ihre Wurzeln nach Odessa zurück verfolgen können.

Der Film spricht sowohl die ukrainische/russische Erfahrung der Russlanddeutschen wie auch ihre Erfahrung auf den großen Ebenen an. Er stützt sich auf niedergeschriebene und mündlich überlieferte Geschichte, die von Russlanddeutschen, die heute leben, zusammen getragen wurde. Er nimmt die Kenntnisse von Dr. Timothy Kloberdanz, P. William Sherman, Michael M. Miller von North Dakota State University, Ron Vossler von University of North Dakota, Dr. Shirley Fischer Arends und Dr. Dona Reeves-Marquardt in Anspruch.

North Dakota State University wandte sich ursprünglich vor vielen Jahren wegen eines Dokumentarfilms an Prairie Public, aber Prairie Public konnte zur der Zeit die Produktion nicht finanzieren. Seitdem ermöglichten Spenden von mehreren Personen und vom North Dakota Humanities Council dieses Projekt.

Herr Geck sagte, sie fingen vor über vier Jahren an, den Dokumentarfilm zu drehen. Die Verfilmung verzeichnete zwei Reisen nach Europa: Die Erste vor drei Jahren nach Deutschland und in die Ukraine einschließlich Odessa, und eine zweite Reise, welche St. Petersburg miteinbezog, ein Jahr später.

Bei dem Versuch die Geschichte ganz zu veranschaulichen, filmten Teams auch in Kalifornien, Nebraska, Süd- und Nord-Dakota. Der Dokumentarfilm zeigte auch "die einfachen Dinge, die wir für selbstverständlich halten," sagte Geck, wie Lebensmittel.

Er sagte, als Teil des Dokumentarfilms filmten sie eine ältere Frau in Wishek, die Strudel backte. "Als ich sie sah, sah ich Großmutter."

Verglichen mit anderen Produktionen hatte die Verfilmung ganz bestimmt ein kleines Budget. Herr Geck sagte, er und der Produzent, Bob Dambach, waren eine "Ein-Mann" Band. Ich hing mir schnell die Kamera über die Schulter und sprang ins "Flugzeug." Er fügte hinzu, dass er in den nächsten zwei Wochen die Kamera wohin er auch ging immer bei sich trug.

Herr Geck sagte, in die Ukraine zu reisen ist als ob man in die Zeit zurück geht. Er sagte, das Gebiet sei voller kleiner Dörfer. Jedes Haus hat einen großen Hinterhof mit einem großen Garten und vielleicht etwas lebendes Inventar. Die Gegend wird gemeinsam von den Bewohnern bewirtschaftet. In vielen Häusern wohnten drei Generationen zusammen. Die Bewohner lebten in extrem wirtschaftlicher Not und waren große Selbstversorger, sagte er.

Die Stadt Odessa war schön, setzte er hinzu. Die Architektur ist bewundernswert, aber die Zeit hat ihren Tribut gefordert. Die Stadt ist 200 Jahre alt, fügte er hinzu, und viele Gebäude zerfallen buchstäblich. Er erzählte, am Tag nach einem Sturm saßen sie in einem Straßencafé und ein großer Brocken des Gebäudes fiel neben sie auf den Zement.

Der Mangel an Reparaturen ist typisch für eine Region in einer schrecklichen wirtschaftlichen Lage, sagte er. Er sagte, die Trinkgelder, $20.00, die sie dem Fahrer, der sie begleitete, gaben, gleichen einem Monatsgehalt.

Als wir durch die Dörfer fuhren, fügte er hinzu, sahen wir Leute, die Kühe und Schafe auf Feldern ohne Zäune hüteten. In einem Dorf nahm ein Mann ein Nickerchen, als er Schafe hütete. Ein Augenblick ganz wie ein Bild von Norman Rockwell.

Er sagte, es war ein langsamer, leichter Gang. "Wie würde es sein diese Lebensart zu leben," fragte er, verglichen mit unserer hastigen Gesellschaft.

Sehr wenige der ethnisch Deutschen sprachen noch die deutsche Sprache, sagte er. Viele versuchen in ihre Heimat, Deutschland, zurück zu gehen als Ausweg, der wirtschaftlichen Not der Region zu entkommen.

Nach dem Filmen in der südlichen Ukraine sagte Herr Geck, "Es war sehr interessant mit Menschen, die Ahnenforschung betreiben, zu sprechen. Ich blieb im Dorf, aus dem ihre Ahnen stammten."

Herr Geck ist der festen Meinung, Geschichte zu dokumentieren. Er sagte, es ist wichtig, dass unsere Generation weiß, "woher wir kommen." Indem wir es verstehen, setzte er hinzu, können wir einschätzen, was unsere Großeltern und Urgroßeltern durchmachten, als sie ein neues Zu Hause auf der Prärie schufen. "Wir können erkennen, was diese Menschen mitmachten, um diese Gegend zu besiedeln."

Er fügt hinzu, dass es auch wichtig ist, Erzählungen zu dokumentieren. Wenn diese Geschichten nicht bewahrt werden, gehen sie verloren. Er sagte bei der Verfilmung des Dokumentarfilms hörten sie schreckliche Geschichten über das, was mit einigen deutschen Siedlern in Russland vor dem Ersten Weltkrieg geschah.

Herr Geck hat seit über acht Jahren bei Prairie Public gearbeitet. Er sagte, er kommt zu einigen sehr interessanten Plätzen beim Filmen für Prairie Public. "Es ist eine großartige Arbeit."

Die Geschichten, die er über seine Reisen erzählen kann, könnten Bände erzählen und er spricht gern darüber. Er fügt hinzu, dass er immer gern mit anderen bei einer Tasse Kaffee über seine Arbeit erzählt.

Bevor er bei Prairie Public arbeitete, war Herr Geck vier oder fünf Jahre lang ein Body-Man, hatte aber Probleme mit Allergien am Arbeitsplatz. "Ich wollte eine Stelle, bei der ich Jeans tragen und sauber bleiben konnte." Er ging zur Ausbildung nach Denver, Colorado, aber das meiste seiner Kenntnis kam durch Praxis am Job.

Man sagt, der Rest ist Geschichte, was sein Pass bezeugt.  
Eine Gruppe Kinder aus dem Dorf Glückstal (heute in Moldawien) versammeln sich um Dave Geck und seiner Kamera. Dave sagte, die Kinder waren über die Kamera fasziniert und er benutzte sie zur Sprachüberbrückung. Dave Geck beim Filmen des Dokumentarfilms in der Ukraine und Moldawien hinter seiner Kamera.

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